VexCore HVDocs

VM importieren

Eine VM auf der Quelle auswählen, Disks, Netzwerk und Optionen festlegen, den Import starten und den Fortschritt verfolgen.

VM auswählen

  1. Öffnen Sie Import VMs → Import und wählen Sie oben den Node, auf dem importiert wird.
  2. Wählen Sie die Source. Die Liste zeigt jede VM mit Power, CPU / RAM und Disks. Mit Filter VMs suchen Sie. Bei mehr als 25 VMs lädt Load details die Angaben nach.
  3. Klicken Sie auf eine VM. Rechts erscheinen CPU, Arbeitsspeicher, Betriebssystemtyp, Firmware, SCSI-Controller, Disks mit Größe, Netzwerkkarten mit MAC und Warnings von Proxmox.

Warnungen von Proxmox

WarnungBedeutung
VM läuft auf dem ESXi-HostSchalten Sie sie dort aus und lesen Sie sie neu ein (Re-read). Proxmox meldet den neuen Zustand erst nach etwa einer halben Minute.
UEFI-Einstellungen gehen verlorenDie VM findet ihren Booteintrag eventuell nicht und muss ihn im Bootmenü neu gesetzt bekommen. Proxmox legt eine neue EFI-Disk an.
CD/DVD-Images werden nicht importiertDas Laufwerk wird leer angelegt.
NVMe nicht unterstütztDie Disk wird als SCSI angehängt.
UEFI ohne LSI-TreiberDer SCSI-Controller wird auf ein anderes Modell gesetzt.
Serieller Port als SocketDer Port wird auf einen Socket abgebildet.

Import einrichten

Klicken Sie auf Import…. Im Dialog legen Sie fest:

Allgemein: Name, Sockets, Cores, Memory (MiB) und OS type – vorbelegt mit den Werten aus VMware. Der Name muss neu sein.

Disks: pro Disk, ob sie importiert wird, den Ziel-Storage und das Format (auf Dateispeichern qcow2 oder raw, sonst raw).

Network: pro Netzwerkkarte, ob sie übernommen wird, die Bridge und optional ein VLAN-Tag.

Options:

OptionBedeutung
Keep MAC addressesStandard: an. Aus: Proxmox erzeugt neue MAC-Adressen. DHCP-Zuweisungen und Lizenzen, die an eine MAC gebunden sind, ändern sich dann.
Network adapters as VirtIOBei Linux vorausgewählt, bei Windows nicht. Schnellste Variante. Windows braucht vorher den VirtIO-Netzwerktreiber. Aus: das VMware-Modell bleibt.
Prepare for VirtIO-SCSI (Windows)Bei UEFI-Windows vorausgewählt. Boot-Disks kommen an SATA (funktioniert ohne Treiber), der Controller wird VirtIO SCSI. Nach dem ersten Start installieren Sie die VirtIO-Treiber und hängen die Disks auf SCSI um.
VirtIO driver CD (Windows)Vorausgewählt ist ein vorhandenes virtio-win-ISO. Legt das Treiber-ISO aus dem Speicher des Nodes ins erste freie CD-Laufwerk.
Add a new TPM 2.0 (Windows)Für Windows 11 nötig und dort vorausgewählt. Der Inhalt des alten vTPM (z. B. BitLocker-Schlüssel) lässt sich nicht übernehmen.
Start the VM when the import has finishedStartet die VM nach dem Import.

Unter Resulting configuration sehen Sie, wie die VM in Proxmox angelegt wird.

Läuft die VM auf dem ESXi-Host noch, warnt der Dialog. Mit Import anyway importieren Sie trotzdem – auf eigenes Risiko, die Disks können inkonsistent sein.

Klicken Sie auf Start import.

Fortschritt und Verlauf

Der Import läuft als Aufgabe auf dem Node. Den Fortschritt pro Disk sehen Sie im Bereich der letzten Aufgaben (Schaltfläche unten rechts) und unter Events, jeweils als „ESXi import: …“.

Der Reiter History listet alle Imports, die aus VexCore HV gestartet wurden, mit Quelle, Node, Startzeit und Ergebnis (Imported oder Fehler).

Nach dem Import

  • Prüfen Sie, ob die VM bootet. Bei UEFI-VMs setzen Sie gegebenenfalls den Booteintrag im Bootmenü neu.
  • Windows mit Prepare for VirtIO-SCSI: VirtIO-Treiber installieren, dann die Disks von SATA auf SCSI umhängen.
  • Installieren Sie den QEMU Guest Agent und schalten Sie ihn unter VM bearbeiten ein.
  • Die Quelle können Sie danach entfernen. Die importierte VM bleibt.

Wenn der Import abgelehnt wird

SituationLösung
Hinweis mit Open the License pageDer Node liegt über dem Limit Ihres Plans. Importieren Sie auf einen aktiven Node.
„The VM seems to be running on the ESXi host. …“Die VM läuft in VMware. Schalten Sie sie aus und lesen Sie sie neu ein, oder bestätigen Sie Import anyway.
Name vergebenAnderen Namen wählen.

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