Ports
HTTPS auf Port 443, Weiterleitung von Port 3000, optionale HTTP-Weiterleitung und Port-Änderungen.
VexCore HV liefert die Oberfläche ausschließlich per HTTPS aus. Unverschlüsselte Aufrufe werden auf HTTPS umgeleitet.
Standardbelegung
| Port | Zweck |
|---|---|
| 443 | HTTPS-Oberfläche – https://<Host> ohne Portangabe. Ein http://-Aufruf auf diesem Port wird auf https:// umgeleitet. |
| 3000 | Nur Weiterleitung (HTTP und HTTPS) auf dieselbe Seite unter Port 443, damit alte Lesezeichen <Host>:3000 weiter funktionieren. |
| 8006 | Proxmox-Oberfläche – unverändert, gehört nicht zu VexCore HV. |
War Port 443 bei der Installation belegt, läuft die Oberfläche auf 3000 (https://<Host>:3000); eine Weiterleitung gibt es dann nicht.
Proxmox-Firewall
Ist die Proxmox-Firewall aktiv, geben Sie die verwendeten Ports frei (Datacenter → Firewall).
Einstellungen
Die Ports stehen in der systemd-Unit des Dienstes, nicht in .env.local. Werte aus der Unit haben Vorrang.
| Variable | Vom Installationsprogramm gesetzt | Bedeutung |
|---|---|---|
PORT | 443 (oder 3000, falls 443 belegt war) | HTTPS-Port der Oberfläche. Ohne Angabe: 3000. |
VEXCORE_LEGACY_PORT | 3000, wenn PORT nicht 3000 ist | Port, der nur weiterleitet. off schaltet die Weiterleitung ab. |
VEXCORE_HTTP_PORT | – (aus) | Optional: unverschlüsseltes http://<Host> (z. B. Port 80) leitet auf HTTPS um. |
Port 80 und Let's Encrypt
Lassen Sie VEXCORE_HTTP_PORT aus, wenn ein Let's-Encrypt-Name in Proxmox das Plugin standalone (HTTP-Challenge) verwendet – Proxmox braucht Port 80 dann selbst. Die DNS-Plugins, die VexCore HV unter Settings → HTTPS → Let's Encrypt einrichtet, brauchen Port 80 nicht.
Port ändern
Ändern Sie die Werte mit einer Drop-in-Datei. Prüfen Sie vorher, dass der neue Port frei ist – der folgende Befehl gibt dann nichts aus:
ss -ltnp 'sport = :8443'Dann z. B. für Port 8443 mit Weiterleitung von 3000:
mkdir -p /etc/systemd/system/vexcore-hv.service.d
printf '[Service]\nEnvironment=PORT=8443\nEnvironment=VEXCORE_LEGACY_PORT=3000\n' \
> /etc/systemd/system/vexcore-hv.service.d/port.conf
systemctl daemon-reload
systemctl restart vexcore-hv
journalctl -u vexcore-hv -n 20 --no-pager | grep ReadyDie letzte Zeile bestätigt den neuen Port, z. B.:
> Ready on https://0.0.0.0:8443 (plain http on the same port redirects to https; port 3000 redirects here)Alternativ bearbeiten Sie die Einstellungen mit systemctl edit vexcore-hv.
Optional: HTTP auf Port 80 umleiten
printf 'Environment=VEXCORE_HTTP_PORT=80\n' >> /etc/systemd/system/vexcore-hv.service.d/port.conf
systemctl daemon-reload
systemctl restart vexcore-hvVerhalten bei belegten Ports
PORTbelegt: VexCore HV startet nicht. Im Protokoll steht[server] port 443 is in use by another program. Welches Programm den Port belegt, zeigtss -ltnp 'sport = :443'.- Weiterleitungsport belegt: VexCore HV startet trotzdem und überspringt nur die Weiterleitung, mit einer Warnung im Protokoll.
- VexCore HV läuft als
root; Ports unter 1024 brauchen keine weitere Einstellung.
Ältere Installationen auf Port 3000
Installationen, die vor der Umstellung auf Port 443 eingerichtet wurden, behalten ihre systemd-Unit und laufen weiter auf Port 3000. So wechseln Sie auf 443:
Port 443 prüfen
ss -ltnp 'sport = :443' darf nichts ausgeben.
Port umstellen
mkdir -p /etc/systemd/system/vexcore-hv.service.d
printf '[Service]\nEnvironment=PORT=443\nEnvironment=VEXCORE_LEGACY_PORT=3000\n' \
> /etc/systemd/system/vexcore-hv.service.d/port.conf
systemctl daemon-reload
systemctl restart vexcore-hvStartreihenfolge ergänzen
Damit VexCore HV nach einem Neustart des Hosts erst startet, wenn das Proxmox-Dateisystem /etc/pve bereitsteht (sonst wird in der ersten Minute ein selbst signiertes Ersatzzertifikat ausgeliefert):
printf '[Unit]\nAfter=pve-cluster.service\nWants=pve-cluster.service\n' \
> /etc/systemd/system/vexcore-hv.service.d/pve-cluster.conf
systemctl daemon-reload
systemctl show vexcore-hv -p After -p WantsBeide Zeilen der Ausgabe müssen pve-cluster.service enthalten. Neue Installationen haben diese Einstellung bereits.
Öffnen Sie danach https://<Host>; Lesezeichen auf :3000 leiten dorthin um. Seiten, die noch unter :3000 geöffnet waren, verlieren ihre Konsolen- und SSH-Verbindung – laden Sie sie neu.